Mystik-das Gegenteil von langweilig

Seit heute weiss ich, dass ich vermutlich eine Mystikerin bin. Darauf wäre ich von selbst niemals gekommen.
Tatsächlich habe ich mich auch noch nie mit der Mystik oder dem Mystizismus beschäftigt.
Doch als ich heute in dem Buch „Der glückliche Fürbitter“ von Beni Johnson las, fand ich mich in ihrer Beschreibung vollkommen wieder.

Sie zitiert darin Juliana von Norwich: „Wirklich kontemplative Menschen suchen keine außergewöhnlichen Erfahrungen und noch viel weniger persönliche Macht. Das Ziel, das sie verzehrt, ist innige Gemeinschaft mit Gott“.
Naja, was soll ich sagen: Das bin ich!

Nun weiß ich auch, weshalb ich es in der Welt so schwer habe, mit dem Geld verdienen, mit dem „den richtigen Beruf zu finden“ und vielen, vielen anderen Dingen. Daaaas ist der Punkt!

Beni Johnson beschreibt in dem Kapitel über die Mystik Menschen, die in tiefer Gemeinschaft mit der göttlichen Trinität leben.
Ja, auch das trifft auf mich zu. Im Eins-sein mit Gott oder/und Jesus Christus und/oder dem Heiligen Geist erlebt man eine Liebe, Glückseligkeit und sooo tiefe Gefühle, für die es keine Worte gibt. Gott sei Dank keine Worte gibt.

Schon als kleines Kind war ich meist sehr sehr glücklich,…..wenn ich mit mir und mit Gott alleine war.
Meine Kindheit selbst, in meinem Elternhaus und meinem grausamen Vater und meiner lieben Mama, die leider früh starb, war sehr schlimm.
Dennoch fühlte ich schon von klein auf eine tiefe große Liebe in mir und konnte auch Gott ständig bei mir fühlen, als wäre er eine Person.
Und schon damals wusste ich, weshalb ich auf die Welt gekommen war: Für die Liebe.
Mein Ziel war und bleibt es, alle Menschen um mich herum so viel Liebe fühlen zu lassen, wie nur möglich.

Auch jetzt gibt es kaum eine Frage, die mich so sehr beschäftigt, wie die: Wie kann ich möglichst viele Menschen echte, wahre, bedingungslose Liebe fühlen lassen? Wie schaffe ich es, dass alle Menschen, vor allem auch traurige, traumatisierte, Drogenabhängige, usw. die Liebe wieder fühlen können?
Und mich beschäftigt sehr der Gedanke: Wie schaffe ich es, dass sich möglichst viele Menschen wirklich geliebt fühlen, fühlen, wie sehr Gott sie liebt und IHN fühlen können?

Gott hat leider den Nachteil, dass er nicht sichtbar ist (außer dass er in den Menschen wohnt), sowie den zweiten Nachteil, dass er für viele nicht fühlbar ist. Ziemlich ziemlich doof, würde ich sagen.

So viele Menschen, denen ich begegne, sind welche, die nicht an Gott glauben oder nicht mehr. Was mich echt sehr traurig macht.
Und wenn ich nachfrage, weshalb sie nicht mehr glauben, dann liegt es oft an Enttäuschungen oder schlechten Erfahrungen in der Kindheit oder mit der Kirche und anderen negativen religiösen Erlebnissen.

Deshalb überlege ich noch immer, wie es mir gelingen kann, die Menschen Gott und Gottes Liebe fühlen zu lassen.
Wenn sie Gott und seine Wahnsinns Liebe fühlen könnten und wie sehr sie geliebt werden, dann würden sie nicht mehr stolze Atheisten sein, da bin ich mir sicher.
Deshalb bete ich, diesen Weg gezeigt zu bekommen.

Laut Beni Johnson sind Mystiker Menschen, die ihr ganzes Leben hingegeben haben, um dem Herzen Gottes näher zu kommen, es zu erforschen oder, mehr noch, darin zu versinken.
Ich kann Dir, lieber Leser dieser Zeilen, nur sagen: es gibt NICHT, NICHTS !!!! auf der Welt, was dem gleich kommt.
Es ist nur leider eine sehr unspektakuläre Sache, sehr unauffällig, still und leise und kommt nicht laut trompetend daher wie eine „Geiz ist Geil“ Werbung oder laute Fernsehunterhaltung.

Gott braucht und mag das nicht so sehr, ist meine Meinung. Er mag es lieber dezent, still und unaufdringlich, aber das, was man dann dafür bekommt, ist umso mehr Wert. Das tolle daran ist auch: es ist umsonst, es kostet also nix, es ist immer rund um die Uhr jederzeit da und für Dich verfügbar.

Dabei muss sowas keineswegs langweilig, trocken oder todernst sein.
Ein Leben zusammen mit Gott ist voller Überraschungen und lustiger „Zufälle“ und Ereignisse.
Gott und seine Liebe sind niemals langweilig und schwer wie so altherkömmliche Sonntags-Predigten, was nämlich viele Menschen darunter verstehen und viele abschreckt, mich auch. So ist Gott aber keineswegs! Er ist Leichtigkeit, Freude, Glückseligkeit.

„Mystiker sind Menschen“ schreibt Beni Johnson, die „sich ganz und gar dem Ziel verschrieben haben, IHN näher kennen zulernen, egal was es kostet“. Ja, auch das bin ich.

„Mystiker streben nicht nach Ruhm und weltlichen Zielen, sondern haben sich stattdessen entschieden, ihr ganzes Leben dafür hinzugeben, den Herzschlag des Himmels vernehmen zu können“. Jaaaaa!

„Mystiker schauen hinter die sichtbare Wirklichkeit in die geistliche Welt hinein….für sie ist Gott realer als das Leben selbst,Mystiker erkennen, wo die geistliche Welt mit den Reichen dieser Welt in Verbindung kommt…..in diesem Sinne helfen sie, den Himmel auf die Erde zu bringen……sie erleben die geistige Welt oft realer als die irdische“.

Ich kann Dir nur sagen, lieber Leser: das ist die spannendste und tollste Reise, die es gibt!

Glücksbällchen und rohköstliche Pralinen

Leckere Schoko- und Glücksbällchen haben wir zum wiederholten Male am letzten Donnerstag, dem 6.10.2016, bei „Köksch und Qualm“ in der Alten Zigarrenfabrik zubereitet. Wieder waren wir alle begeistert vom feinen Geschmack dieser rohköstlichen Pralinen. Fast 30 Besucher hatten sich zum Seminar angemeldet und so waren viele hilfreiche Hände beim Schneiden, Kneten und Rühren der süssen…

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Kokospralinen in Rohkostqualität-Mitmach-Seminar am kommenden Donnerstag, 6.10.16, Köksch un Qualm

Herzlich eingeladen sind am kommenden Donnerstag, den 6.10.16 wieder alle, die Freude daran haben, gemeinsam rohe Pralinen wie Kokostrüffel und Glücksbällchen herzustellen. Wir treffen uns, wie immer, im „Köksch un Qualm“ in der Stader Landstrasse 46 in Bremen. (Anmeldung unter: 0421-636958-66) Ich freue mich auf Euch!…

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Raphael Fellmer-seit 5 Jahren im Geldstreik

Das aktuelle KGS- Magazin-Bremen (aktuelle Ausgabe), berichtet in seiner Ausgabe Juni/Juli 2016 über Raphael Fellmer, der sich seit 5 Jahren im Geldtreik befindet, also ganz ohne Geld leben soll, mit der Absicht, in der Welt ein Bewusstsein zu erwecken, dass und wie es auch ohne Geld geht, um damit auch dem Hunger, der Umweltzerstörung und…

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Essbares von Bäumen

Hallo Ihr Lieben! Geht es Euch auch manchmal so, Ihr wisst ganz genau, was Euch gut tut, handelt aber besseren Wissens völlig dagegen? Und irgendwann, früher oder später, kommt dann die Rechnung,…… . So ging es mir heute mal wieder. Da beschäftige ich mich schon sooo lange mit Rohkost-Themen und gesunder Ernährung. Weiß ganz genau,…

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SAM_4021 SAM_4030 SAM_4032 SAM_4043Leckere Kompotte aus frischem Beerenobst gab es am vergangenen Donnerstag wieder im Museum bei „Köksch un Qualm“ in der Stader Landstrasse.

Bei Temperaturen weit über 30 Grad hatten sich nur wenige Besucherinnen in die kühlen Räume des Museums verirrt. Dafür hiess es aber, für unseren kleinen Kreis 2 1/2 Stunden fröhlich-gemeinschaftliches Zubereiten, Probieren, Abschmecken, Kleinschneiden, einen Gang durch den Garten, gemütliches Plaudern über alles rund um Beerenobst und seine Verwertungsmöglichkeiten. Zwischendurch gab es warme Waffeln mit Sahne und Kaffee. Zwar nicht in Rohkost, aber sehr lecker.

Auch diesmal wieder gab es viele Tipps und Ideen, zu welchen Themen weitere Seminare veranstaltet werden könnten. So hatten wir die Idee, mal ein Mitmach-Seminar über die Zubereitung von roher Schokolade und Pralinen zu machen. Und im Herbst gibt es wieder rohkoöstliche Brotaufstriche mit den Früchten und Nüssen des Herbstes.

Buntstiftzeichnung „Kinder des Lichts“

gelbe engel

 

Vor einigen Jahren habe ich diese Buntstiftzeichnung gemalt, mit einem Hintergrund aus gelber Pastellkreide.

Manchmal liebe ich es, mit wenig Farben und Formen etwas zu zaubern, das den Beobachter gleichsam in eine andere Welt entführt.

Allerdings male ich sowas nicht vorsätzlich, sondern es fliesst einfach so aus mir heraus, ohne dass ich gross nachdenke. Oft sitze ich einfach vor einem leeren Blatt und fühle in mich hinein, verbinde mich mit unsichtbaren Welten um zu erfühlen, was sich ausdrücken möchte.

mein Bild „Die Künstlerin“

Eines meiner ersten Aquarelle. Zu meinem Namenstag bekam ich einmal von meinen Eltern einen Aquarellfarbkasten geschenkt. Es war eines der schönsten Geschenke in meiner Kindheit…

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Nachlese -Wildkräuter-Mitmach-Seminar am 7.4.2016 in „Köksch un Qualm“

        Viele Besucher kamen vergangenen Donnerstag wieder in die Stader Landstraße zu „Köksch un Qualm“ und meinem Wildkräuter-Seminar.  Trotz des offiziellen Beginns um 15.00 Uhr kamen schon kurz nach zwei Uhr die ersten Besucher. Vormittags hatte ich noch in meinem Garten in Findorff einen kleinen Rundgang gemacht und alles an essbaren Kräutern…

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Meine Bilder „Lichtgestalt“ und „Lichtkinder“

Das sind zwei Bilder, die ich vor etwa 10 Jahren gemalt habe…

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